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Löwenzahn Fallschirm-Seed

 

Alles Lebendige hält sich daran, alles in der Natur wächst und wehrt sich nach seiner Art und ist ein Eigenes aus sich heraus, versucht es um jeden Preis zu sein und gegen allen Widerstand.

Rainer Maria Rilke -

 

Über mich

Über mich

Porträt von Uta Freund

Im Frühjahr 1969 kam ich als dritte von drei Töchtern auf die Welt – meine beiden Schwestern waren schon 10 und 8 Jahre alt. Als sogenanntes Wunschkind war ich nur zufrieden, fröhlich und ausgeglichen - so wurde es mir immer erzählt. Diese Erzählung wurde meine Realität – ich „rauschte“ erfolgreich durch Schule und Studium und wurde Lehrerin.

 

Mein perfektes Wunschkindleben bekam sichtbare Risse, als ich mit 31 innerhalb eines Jahres zwei Fehlgeburten erlitt. Mit Hilfe einer Verhaltenstherapie und dem Familienstellen konnte ich den Verlust verarbeiten und erfuhr erstmalig, dass sich ein Ereignis aus der Kindheit auf das spätere Leben auswirken kann. Denn als ich 8 Jahre alt war, starb meine dritte Schwester nur drei Tage nach ihrer Geburt. ​

 

2002 kam mein erster Sohn per Kaiserschnitt auf die Welt. Ich war endlich Mama. Zeitgleich erkrankte meine älteste Schwester an Krebs und starb, als mein Sohn knapp 2 Jahre alt war. Diese Krise führte mich zum Re-Light, einer Art Emotionsarbeit. Seit 2004 bin ich verheiratet und habe 2007 meinen zweiten Sohn geboren - dieses Mal war es eine natürliche Geburt im Geburtshaus.

 

Besonders das Mama-Sein hat in mir Fragen aufgeworfen, die immer lauter nach Antworten riefen – zunächst im privaten, später, mit der Einschulung meiner Söhne, auch im beruflichen Kontext. Ihre schulischen Erfahrungen haben mich zum Teil schockiert, einen tiefen emotionalen Prozess ausgelöst und eine völlig neue Perspektive auf unser Schulsystem entstehen lassen.

 

Ich fragte mich, warum wir eigentlich junge Menschen kritisieren und diagnostizieren, ohne dabei auf die Erwachsenen zu schauen? Wie würde unsere Welt aussehen, wenn die „großen“ Menschen an sich, ihren Themen oder Traumata arbeiten würden? 

 

So führte mich mein Weg in die Traumatherapie, die meine Fragen endlich beantwortete, indem ich meine eigenen blinden Flecken ausleuchtete.
 

Seit mehr als 30 Jahren lebe ich in Rostock. Ich bin über jeden Schritt, den ich zu mir selbst gemacht habe, dankbar. Denn nicht nur ich, sondern auch mein Umfeld, profitieren davon, dass ich mich selbst immer besser verstehe.

Beruflicher Weg und Weiterbildung

Ein "guter" Therapeut kennt sein eigenes Trauma.

Beruflicher Weg und Weiterbildungen

1996 - 2014 Englischlehrerin an verschiedenen Schultypen, davon 10 Jahre in der beruflichen Bildung

2014 - 2017 Referentin für Fremdsprachen am Bildungsministerium MV

seit 2017 Fach- und Unterrichtsberaterin für Englisch am Bildungsministerium MV

2021 - 2022 Traumatherapie nach der  Identitätsorientierten Psychotraumatheorie (IoPT - Prof. Dr.Franz Ruppert) am Institut für Gesundheit und therapeutische Verfahren (IGtV) bei Birgit Assel

 

2022 - 2023 Aufbaugruppe IoPT am Institut für Gesundheit und therapeutische Verfahren (IGtV) bei Birgit Assel

seit 2023 - Supervisionsgruppe IoPT am Institut für Gesundheit und therapeutische Verfahren (IGtV) bei Birgit Assel

2024  EMDR Fortbildung „Wenn belastende Erinnerungen Veränderung blockieren“ am Institut für Systemische Studien Hamburg e. V. (Anwendung der Grundlagen des 8-Schritte-Protokolls,  Erweiterung mit dem Familienbrett) mit Dr. Martina Parge

 

 

Die Weiterbildungen kombinierten das Studium theoretischer psychologischer Grundlagen und Erkenntnisse mit intensiver praktischer Selbsterfahrung.

Kontakt
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